Über 360 Kriege weltweit, Klimakrise, die Weltbevölkerung wächst, der Planet ächzt und stöhnt im Anthropozän.
Für OMG Schubert ist es Zeit für eine Totenmesse, ein Zustand, eine Meditation, ein Gebet: OMG Schuberts Requiem ist ein Sammelsurium der Extreme, eine Verdichtung der menschlichen Existenz im Angesicht der unendlichen Endlichkeit.
Wenn das Ende naht, ist alles erlaubt: OMG Schubert nehmen sich der Gattung Requiem an, brechen sie auf, collagieren und suchen nach der musikalischen Erlösung in der Endlichkeit. Ein Gebet, das fragt, hofft, singt und schreit – ein kathartischer Bruch mit der Ausweglosigkeit.
Was wollen wir hinterlassen, was können wir von dieser Welt überhaupt noch hinterlassen? Wo ist der Mensch, das Individuum im Angesicht der Ausweglosigkeit? Gibt es Orte und Utopien, die kurz vor dem Ende noch denkbare Zukunftsszenarien sind?
ITZ Tübingen (GER)